Übergang vom Kindergarten in die Grundschule
Schritt für Schritt in Richtung Schule!
Das Jahr vor der Einschulung ist sowohl für die Kinder als auch die Familien eine aufregende und herausfordernde Zeit. Die Vorschulkinder freuen sich in der Regel über ihre neue Rolle, genießen es, nun zu den „Großen“ zu gehören und blicken mit Spannung auf die baldige Einschulung. Aus pädagogischer Sicht warten im letzten Jahr vor dem Schulbesuch aber auch viele Herausforderungen auf die Kinder, wenn es darum geht, den Übergang zwischen Kindergarten und Schule möglichst problemlos zu meistern. Aus diesem Grund findet in unseren Kindergärten ein spezielles und verbindliches Programm namens „VORderSCHULE“ statt, um die betreffenden Kinder altersgerecht zu fördern, wichtige Kompetenzen zu stärken, die in der Grundschule benötigt werden und Unsicherheiten und damit verbundene Ängste der Kinder abzubauen.
Die meisten Kompetenzen, die Kinder benötigen, um für die Anforderungen in der Schule gerüstet zu sein, lernen sie im Alltag in der Auseinandersetzung mit anderen Menschen und der Umwelt. Trotzdem ist es sinnvoll, im letzten Kindergartenjahr ganz gezielte Angebote für die Vorschulkinder zu schaffen. Das hilft den Kindern, sich mit ihrer neuen Rolle und den baldigen Veränderungen in ihrem Leben auseinanderzusetzen.
Bestandteile unseres Programms „VORderSCHULE" sind:
- Projektarbeit (Verkehrserziehung „Radaktiv“, Klima- und Naturschutz, gesunde Ernährung, …)
- Ausflüge (Polizei, Flughafen, kooperierende Schule, Miniaturwunderland, …)
- Bewusste Impulse zur Förderung bestimmter Kompetenzen (z.B. Feinmotorik, Selbstbewusstsein)
- Gezielte MINT-Angebote (Experimente)
- Die Übernahme besonderer Aufgaben (z. B. als Paten für jüngere Kinder)
- Erste Schulbesuche (Kooperation mit mindestens einer Grundschule in der Nähe wird angestrebt)
Flyer „VORderSCHULE“ zum Download (PDF)
Alle Eltern werden über die VORderSCHULE Infowand und einem Newsletter über die VORderSCHULE-Aktivitäten und Termine informiert.
Fünf Argumente für das VORderSCHULE Jahr bei Fröbel
- Durchschnittlich zehn Kinder – eine finanzierte Fachkraft
- Urlaub kann flexibel genommen werden, keine Sommerschließzeit
- Fünf Stunden inkl. Mittagessen kostenfrei
- Vertraute Bezugspersonen, bekannte Umgebung
- Förderung des Spracherwerbs in Deutsch. Bewusstes einsetzen von Alltagsintegrierter Sprachförderung
Bei uns erhalten Sie Beratung und Begleitung durch die Ihnen bereits vertrauten Fachkräfte. Darüber hinaus gibt es unterstützende Angebote durch den Träger, wie Themen-Elternabende, die Elternakademie und unseren FröbelCast – der Podcast für Eltern.
Warum ist die Vorschule im Fröbel-Kindergarten gut für mein Kind?
- Wir fokussieren uns im letzten Kita-Jahr gezielt auf den Übergang der Kinder in die Grundschule.
- Wir kennen die Stärken und Entwicklungsbedarfe der Kinder schon und können dadurch individuell auf jedes einzelne Kind eingehen.
- Wir passen den Alltag für die Vorschulkinder im letzten Jahr so an, dass sie bestmöglich an ihre neue Rolle aus Schulkind herangeführt werden. Mindestens drei Mal die Woche finden eigene Angebote für alle Vorschüler*innen statt.
- Vorschulkinder können Vorbilder für Jüngere sein und werden auf die neue Rolle als Schulstarter vorbereitet.
- Wir geben den Kindern ausreichend Raum für die Auseinandersetzung mit dem Übergang in die Grundschule und besprechen alle Themen, die dazugehören. Alle Aktivitäten stehen im Kontext dieses Rollenwechsels.
- Die Kinder bekommen die Chance, diesen Rollen- und Statuswechsel deutlich zu spüren und daran zu wachsen.
- Wir fördern die relevanten Kompetenzbereiche ganz gezielt mit spielerischen Angeboten. Dazu gehören:
- Emotionale Kompetenzen
- Soziale Kompetenzen
- Motorische Kompetenzen
- Kognitive Kompetenzen
- Frühe mathematische Kompetenzen
- Allgemeine sprachliche Kompetenzen
Additive Sprachförderung in der Kita
- Die zuständige Grundschule hat bei Ihrem Kind einen ausgeprägten Sprachförderbedarf festgestellt?
Dann ist für Ihr Kind der Besuch der Vorschule im Kindergarten oder an einer Grundschule im Jahr vor der regulären Einschulung verpflichtend.
- Ihr Kind besucht bereits unseren Kindergarten und soll dort im Jahr vor der Einschulung verbleiben, um bei uns die zusätzliche Sprachförderung zu erhalten?
Beantragen Sie dies bitte bei der zuständigen Grundschule. Wir helfen Ihnen gerne dabei.
- Ihr Kind wird maximal fünf Stunden in der Kita betreut?
Dann ist die zusätzliche Sprachförderung in einer Grundschule an zwei Nachmittagen in der Woche verpflichtend. Bei einem höheren Betreuungsumfang von sechs oder mehr Kita-Stunden können Sie wählen, ob ihr Kind die additive Sprachförderung komfortabel in der Kita erhält oder für diese Termine in die Schule geht.